1&1 Telecom GmbH

Gegen die Telekommunikationsanbieter wurde ein Bußgeld von 9,55 Millionen Euro verhängt, das bisher zweithöchste Bußgeld in Deutschland. Die höhe des Bußgeldes rechtfertigt sich laut Behörde aus dem Umstand, dass eine Gefahr für den gesamten Kundenstamm bestand.

Verstoß gegen Art. 32 DSGVO (TOM)

Dem Unternehmen wird vorgeworfen, keine hinreichenden technischen und organisatorischen Maßnahmen ergriffen und damit gegen Art. 32 DSGVO verstoßen zu haben. Hintergrund ist die nicht hinreichende Authentifizierung bei Anrufen von Kunden im Rahmen der telefonischen Kundenbetreuung. 1&1 hat den Namen und das Geburtsdatum ausreichen lassen und dann persönliche Daten preisgegeben. Nach Auffassung der Aufsicht können so Unbefugte relativ leicht an sensible Dante geraten.

Das hohe Bußgeld wurde trotz der kooperativen Haltung des Unternehmens ausgesprochen. Dies wird gerichtlich gegen die Höhe des Bußgeldes vorgehen.

Siehe:  https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/dsgvo-bussgeld-ueber-955-mio-euro-fuer-die-11-telecom-gmbh/